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Out of Frame kehren zurück!

26. Mai 2009 in News

outofframe.jpgNach mehr als fünf Jahren Pause melden sich beim diesjährigen Szene Openair in Lustenau Out of Frame zurück. Untätig war die Band in dieser langen Zeit aber anscheinend nicht. Mit fetzigem Ska-Punk-Rock und einem komplett neuen Programm werden Out of Frame ab sofort wieder die Bühnen unsicher machen und dem Publikum Unterhaltung bieten.

Wieder ins Leben gerufen wurde die Band von den Gründungsmitgliedern Gisi (Gitarre), Meuse (Bass) und Ricci (Schlagzeug). Denn ihnen juckte es schon lange wieder unter den Nägeln. Veränderungen wird es bei der Reunion auch geben. Der ursprüngliche Sänger (Pete) ist auf “ewiger” Weltreise, mit Andi Kurz von der Band “Sense of Shame” konnten Out of Frame einen brillanten und bühnenerfahrenen neuen Sänger gewinnen. Neu in der Band ist auch Johnny, der mit scharfen und einprägsamen Keyboard-Rhythmen das Publikum begeistern wird. Mario Meusburger, der in der Originalbesetzung von 1995 mit der Posaune auf der Bühne stand, spielt nun Bass. Mit von der Partie sind auch die originalen Bläser Marco und Andi (beide Trompete).

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Wir kleben dir eins!

14. Mai 2009 in News

klebdireins.jpgWer ein Auto hat und das Clanx Festival 2009 unterstützen möchte, sollte damit am Samstag zum Getränkemarkt der Brauerei Schützengarten in St. Gallen kommen. Dort werden zur Bewerbung des einzigartigen Open Airs in den Appenzeller Bergen ab 11 Uhr Clanx-Sticker auf Heckscheiben geklebt. «Kuhausfahrer» werden mit einer Bratwurst und einem frischgezapften Schützengarten Bier belohnt.

Wer sich bei so vielen Open Air Festivals, wie sie jährlich in der Schweiz stattfinden, von der Konkurrenz abheben will, muss sich einiges einfallen lassen. Was es braucht, um anders zu sein? «Witzige und ungewöhnliche Werbeaktionen zum Beispiel», erklärt der beim Clanx Festival für Werbung und Kommunikation verantwortliche Fabian Frech.

Deshalb wird das kleine Open Air in den Appenzeller Bergen am Samstag auch mit einer besonderen Aktion auf sich aufmerksam machen. Wer das Festival unterstützen möchte kann sich ab 11 Uhr beim Getränkemarkt der Brauerei Schützengarten in St. Gallen den Clanx-Sticker auf die Heckscheibe des Autos kleben lassen. «Wer will, dem kleben wir eins», lacht Fabian Frech. «Tut gar nicht weh. Und verschönert das Strassenbild.» Als Dankeschön fürs «Kuhausfahren» gibt es eine Bratwurst und ein frischgezapftes Schützengarten Bier.

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So steppt die Kuh in diesem Jahr

12. Mai 2009 in News

Bei der ultimativen Clanx Party in der Grabenhalle St.Gallen wurde am vergangenen Samstag das Festival-Programm 2009 präsentiert. Headliner des diesjährigen Open Airs in den Appenzeller Bergen: Die Kilians, eine der heissesten jungen Bands aus Deutschland. Begeistert zeigten sich die 400 Besucherinnen und Besucher auch von den auftretenden Ostschweizer Bands Monophon, The Tilts und Lakeside Runners.

Sie klingen so gar nicht deutsch. Und das liegt nicht nur an den englischen Texten. Auf dem Weg nach oben ist die Band seit Erscheinen ihres Debütalbums vor zwei Jahren nicht mehr aufzuhalten. Dass die Kilians heuer für die grossen Festivals Rock am Ring, Rock im Park und Rock am See gebucht wurden, überrascht niemanden.

Eine kleine Sensation ist, dass die fünf Jungs aus Dinslaken Ende August als Headliner beim Clanx Festival hoch über Appenzell den Soundtrack zum Alpenglühen liefern werden. «In ein paar Jahren wird man die Kilians vielleicht nur noch auf grossen Bühnen sehen», erklärt der Booking-Verantwortliche Jonas Traber. «Unser Publikum hat im August die einmalige Chance, eine der heissesten Newcomerbands in einer der schönsten Open-Air-Kulissen der Schweiz zu erleben.»

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Von Hot-Funk bis Electro-Dub. Verkündet wurden der Headliner sowie zahlreiche weitere bestätigte Bands am Samstag bei der ultimativen Clanx Party in der mit 400 Besucherinnen und Besuchern voll besetzten Grabenhalle in St.Gallen. Wie bereits in den vergangenen Jahren besticht das Clanx Festival auch 2009 wieder mit einem abwechslungsreichen Line-up von Hot-Funk bis Electro-Dub.

Einen Schwerpunkt des Clanx Festivals bilden wieder die zahlreichen Ostschweizer Lokalhelden. Mit Stahlberger stehen heuer die wohl dadaistischsten St.Galler Musiker auf der Alpstein-Bühne. Manuel Stahlberger, der mit «Mölä & Stahli» 2002 bereits den «Prix Walo» entgegennehmen durfte, wird im Mai mit dem Kabarettpreis «Salzburger Stier» ausgezeichnet. Seinen Platz in der Schweizer Kleinkunstszene hat er sich damit endgültig gesichert.

Kultband und kreative Köpfe. Kult sind in St.Gallen die Punk-Rocker von Tüchel, die seit bald 20 Jahren zum Stadtbild gehören wie der Vadian zum Marktplatz. Nicht weniger erfahren (wenn auch noch nicht so alteingesessen) präsentieren sich Starch, die nach 200 Schweizer Konzerten und zahlreichen Tourneen heuer erstmals die Europäischen Grenzen sprengen und zwei Monate durch Australien und Asien touren. Was die sieben kreativen Köpfe in ihrem gemeinsam bewohnten alten Hotel in Stein AR zusammenbrauen, ist schwer in Worte zu fassen.

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Vorhof2 – Einfühlsam, um jeden Preis

10. Mai 2009 in Reviews

vorhof2.jpgDas Duo Vorhof2 spielte am Samstag sein erstes Konzert im at@co in Hohenems und präsentierte zugleich sein neues Video „Um jeden Preis“.

„Mädchen, Mädchen träumen von einer Welt die es nicht gibt/
Allein, verloren in der Welt des falschen Scheines/
Glaubst dich bereit zu sein/
Die Kraft erschöpft sich/
Komm geh den Weg zurück/
Du kannst dich lösen, akzeptiere dich selbst“

Das Lied „Um jeden Preis“ berührt, es handelt von der falschen vorgegaukelten Welt, die es nicht gibt, einer der Gründe, warum Jugendliche hungern, und manchmal dann auch an Bulimie erkranken. „Ich habe selbst gemerkt, dass ich hin und wieder auf diese Manipulationen um den schönen, perfekten Körper hereinfalle. Das macht mich zornig und darum habe ich dieses Lied geschrieben. Ich glaube dieses Thema betrifft viele Jugendliche, ich will einfach darauf aufmerksam machen.“, beschreibt Vera Prantl, die Sängrin von Vorhof2, das Motiv für dieses Lied. Eine Kooperation mit der Caritas zum Thema Bulimie besteht seit kurzer Zeit, nach dem Konzert gab es die Gelegenheit, sich genauer über die Krankheit zu informieren. Das Video zum Lied spart bewusst mit schockierenden Bildern. Dezente Andeutungen mit Szenen in der Küche und in der Turnhalle, in dem Mädchen ihren Körper trainieren, reichen, um den Text zu veranschaulichen.

Aber nicht nur zu dieser Thematik, auch zu Themen wie Liebe, Vertrauen und die Natur sang Vera Prantl mit ihrer ausdrucksstarken Stimme. Die Texte schreibt Martin Stock, der dritte im Bunde bei Vorhof2. Als Einstieg für die Lieder las er Texte vor, die provokant politisch, dann wieder historisch genau, auf die Songs einstimmten. „Er schreibt die Songtexte poetisch. Dadurch sind sie mehrdeutig und in viele Richtungen interpretierbar. Martin spielt bewusst mit Doppeldeutigkeiten. Wer Anspielungen auf Gott heraushört, liegt sicher nicht falsch, zum Beispiel beim Song „Folge mir nach“. Es gibt aber Interpretationsmöglichkeiten in viele Richtungen, für Menschen, die nicht unbedingt Gott oder Religion im Kopf haben“, so Vera.

Jürgen Ludescher an der Akustikgitarre gab der Stimme von Vera Prantl eine gute Grundlage und sorgte für eine getragene, musikalische Stimmung. Die Kombination aus Texten, die Sehnsüchte zum Ausdruck bringen, und der gefühlvollen musikalische Umsetzung machte diesen Abend zu einem speziellen Erlebnis.

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Mit sieben Todsünden in den Rockhimmel

8. Mai 2009 in News

blacksonic.jpgAm 26. Juni erscheint das zweite Album der Austrian Newcomer Award Preisträger Black Sonic. Bereits am Samstag präsentiert die Band „7 Deadly Sins“ im Hubraum in Triesen (FL).

„There’s lots of sons of bitches on the rocky road to riches …“ Mit diesem augenzwinkernden Spruch beginnt das neue Album von Black Sonic. Man könnte sogar sagen das zweite. Hätten der aus Vorarlberg stammende Mäthi (Gesang, Gitarre) sowie seine Liechtensteiner Kollegen Marco (Gitarre), Raimund (Bass, Gesang) und Roland (Schlagzeug) den Namen der Band Anfang 2009 nicht geändert. Auf den Status der Propheten (die Band hieß Black Sonic Prophets) verzichten die vier Herren seither nämlich. Nicht aus falscher Bescheidenheit, sondern als Anpassung an die Wirklichkeit, wie Sänger Mäthi betont. „Die Leute nannten die Band immer Black Sonic. Wir fanden, dass es Zeit wird, uns auch so zu nennen.“

Nicht neu, aber noch prägnanter als auf dem Vorgänger („Out of the Light – Into the Night“), ist der musikalische Ausdruck auf „7 Deadly Sins“, das sich mit Fragen des Schicksals, Glaubens, Versagens, Zuhauses und dem ewigen Sünder in allen von uns befasst. Aufgenommen wurde „7 Deadly Sins“ im Horus Sound Studio in Hannover unter der Leitung von Produzent Jeff Collier. Die Rechte an der Aufnahme liegen – das ist ungewöhnlich im Musikbusiness – bei der Band. Die Finanzierung lief ausschließlich über Sponsoren. „Das funktioniert, weil die Wertschätzung für Kultur in Liechtenstein sehr hoch ist“, erklärt Mäthi.

Für den Sänger ist das Album zwei sich scheinbar auschließende Dinge zugleich: härter, dennoch eingängiger. „Interessant ist ja, dass jeder etwas anderes hört“, erklärt er. „Für die einen klingt es roh und ungeschliffen, andere gratulieren uns zur fetten Produktion“. Über die vielseitigen Reaktionen freut sich die Band, denn Raum für freie Interpretation ist ihr bei dem, was sie macht, immer wichtig. Mit Vergleichen, etwa Metallica, deren Einfluss an vielen Stellen hörbar ist (im letzten Part von „Sorry, I…“ deutlich), haben Black Sonic keine Probleme. „Metallica? Hell yeah!“

Am Samstag feiern Black Sonic im Hubraum in Triesen (FL) die CD Release Party für „7 Deadly Sins“. Gemeinsam mit den Pussylovers und Ranger Bob.