MusigRadio feat. FLOWER
21. Februar 2008 in MusigRadio
MusigRadio am 21.02.2008 mit der Feldkircher Indie-Band FLOWER.
Moderation: Daniel Furxer
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21. Februar 2008 in MusigRadio
MusigRadio am 21.02.2008 mit der Feldkircher Indie-Band FLOWER.
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21. Februar 2008 in Interviews
Vor kurzem gewannen die Black Sonic Prophets den Austrian Newcomer Award. Die Auszeichung zählt zu den wichtigsten für aufstrebende Bands in Österreich. Am Samstag spielen die schwarzen Propheten gemeinsam mit Rumborak im Frigodrom in Nüziders. Wir sprachen mit Sänger und Gitarrist Mäthi über die Bedeutung von Auszeichnungen, gute Musik und Prophezeihungen.
Was bedeutet ein Gewinn beim Austrian Newcomer Award? Rennen euch die Veranstalter nun die Türen ein? Wie profitiert ihr von der Auszeichnung?
Der Award und die Preisverleihung selbst wecken bereits ein großes öffentliches Interesse, allein dadurch ist die Sache richtig wichtig. Der Austrian Newcomer Award hat sich in den letzten Jahren durch ein tolles Ambiente und eine perfekte Organisation zu einer der wichtigsten Auszeichungen für Bands in Österreich gemausert. Grundsätzlich sind Bandwettbewerbe ja immer eine schwierige Angelegenheit, da Geschmäcker verschieden sind. Ich halte es eigentlich für unmöglich, Musik zu bewerten. Nichtsdestotrotz freut es mich natürlich riesig, dass wir diesen Award bekommen haben. Auch, weil wir als einzige Rockband gewonnen haben.
Musik in Worte zu fassen ist schwer. Auch wenn ihr am liebsten die Sprache der Musik sprecht – wie würdest du euren Sound beschreiben?
Die richtigen Worte zu finden ist schwer, das stimmt natürlich. Man will sich ja auch nicht selbst schubladisieren. Sagen wir’s so – wir versuchen unseren Sound im Spannungsfeld zwischen hartem Gitarrenrock, emotionalen Melodien und intelligenten Texten zu gestalten.
Kann man sich heute als Band überhaupt noch über Stilfragen differenzieren? Was macht in deinen Ohren Musik eigentlich zu guter Musik?
Für mich hat Musik nicht viel mit Fragen des Stils, der Technik oder Differenzierungen zu tun. Es geht darum, den Zuhörer zu erreichen. Und das geht nur auf der emotionalen Ebene. Gute Musik berührt einen. Du kannst mir jede Musikrichtung vorspielen, und ich kann dir ehrlich sagen, ob mir etwas gefällt oder nicht. Egal ob Rock, House, Jazz oder was auch immer. Für mich geht es bei der Musik um Emotionen, Gefühle und die Frage, ob sie was in mir bewegt.
Das Internet hat in den letzten Jahren die Musikwelt revolutioniert. Heute ist die Welt, zumindest für jene mit einem Internetanschluss, die Bühne. Schnelllebigkeit und Oberflächlichkeit scheinen die Kehrseite zu sein. Was sind eure Erfahrungen damit?
Das Internet hat genau so viele Vorteile wie Nachteile. Auf der einen Seite wird gejammert, dass das Internet die Industrie zerstört hat, auf der anderen Seite heißt es, die Musik erreiche viel schneller und direkter die Zuhörer. Zu einem gewissen Grad stimmt beides. Ich denke, es kommt darauf an, sich auf sein eigenes Konzept zu konzentrieren und die Möglichkeiten, die es gibt, zu nutzen. Alles was darüber hinausgeht kann man sowieso selbst nicht mehr beeinflussen.
Spielt das Lokale, Regionale überhaupt noch eine Rolle?
Natürlich. Wir versuchen so oft wie möglich lokal präsent zu sein. Gerade auch, weil wir zuhause von vielen Leuten wirklich geilen Support erhalten, indem sie auf unsere Konzerte kommen oder uns wie auch immer unterstützen. Was das Business betrifft, muss man sich allerdings auf Deutschland konzentrieren. Rockbands haben es hierzulande im Mainstreamradio einfach schwer. Aber nichts ist umöglich.
Wo siehst du die Black Sonic Prophets in drei Jahren?
Wenn ich das wüsste, hätte ich mich schon längst bei „The next Uri Geller“ beworben (lacht). Was ich aber mit Sicherheit sagen kann – ich sehe uns nach wie vor auf der Bühne. Wir sind und werden auch immer eine Rockband sein. Und eine Rockband gehört auf die Bühne.
13. Januar 2008 in Ankündigungen
Klaus Dickbauer (reeds), Florian Bramböck (sax), Herbert Pirker (drums),
Christian Wegscheider (Hammond B3)
19.01.2008 20:30 Uhr
Spielboden Dornbirn Großer Saal
Eintritt: Euro 20,-/16,- und Euro 10,- für Schüler
11. Januar 2008 in Reviews
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7. Januar 2008 in News