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The Flight Of Apollo – Jupiter

4. Juli 2011 in Albumreviews

Gewundert hätte es mich ja, wenn da nix g’scheites dabei rausgekommen wäre – sind sie doch alle schon seit geraumer Zeit fixer Bestandteil der Vorarlberger Musikszene: “The Flight of Apollo” ist von Johannes Ganahl (Crash, Crashpot, klOnk,…) gegründet worden.

Mit Jupiter bringt die Band ihre erste CD und 11 Songs auf den Markt – fünf erfahrene Musiker, die etwas Neues erschafft haben. Die Musik besticht in ihrer Einzigartigkeit durch die Verschiedenheit der Elemente. Von Klassik zu Metal, von Grunge zu Techno – einzelne Teile sind wunderbar zu einem harmonisch Ganzen vereint. Softe Rockballaden vermischen sich mühelos mit harter Headbanging Aktivität. Dieser “new Sound of Music” ist Teil eines neuen österreichischen Musikselbstverständnisses. “The Flight of Apollo” fliegt seine eigene Route und ist deshalb stets für eine Überraschung gut – ohne jedoch in die Abstraktheit abzugleiten. Deshalb ist “The Flight of Apollo” auch gleichzeitig die Maxime, das Programm: Der Aufbruch zu Neuem, zu Unbekanntem, ein Aufbruch, bei dem das Unmögliche möglich gemacht wird – der Flug zu neuen musikalischen Welten.

Songwriter: Johannes Ganahl

Lyrics: Marc Hollenstein

…so beschreibt sich die Band selbst.

[amazon-mp3]7d5a5a24-7f65-4a32-b358-7ce44f55cd60[/amazon-mp3]Was sich anhand des an mich gesendeten Tonträgers durch meine Gehörwindungen gedreht hat, steht dem oben gesagten in nichts nach. Perfekt produzierte Tracks irgendwo zwischen Electronic und Prog-Rock/Pop führen den Hörer durch eine musikalische Reise, die ausserhalb der regionalen Alpen ihr Ende findet – das beweist schon der erste Track, “Airborne”, welcher ganz schön fett daherkommt. Dass da Mannen am Werk sind, die ihr Handwerk verstehen und längst routiniert haben, wir mit jedem Song deutlichter. Mir als Aussenstehendem kommen v.a. zwei Bands in den Sinn, die ich als für mich hörbare Einflüsse deklarieren kann: zum Einen erinnern mich mehrere Songs an NIN (allen voran “X-Ray Generation”) und zum Anderen – was die Gitarrenarrangements anbelangt – meinte ich, dezente Spuren der letztzen beiden Alben von Muse zu hören. Darauf möchte ich aber weder die Band noch mit selbst festnageln – aus eigener Erfahrung kenne ich das Gefühl “wie kommt denn der darauf, uns mit denen zu vergleichen”…

Die Vielzahl der verwendeten Instrumentierungen und Stilrichtungen macht es generell schwer, die Band in eine bestimmte Schublade zu stecken und das lässt für zukünftige Releases sehr viel Spielraum offen. Es tut jedenfalls gut, zu wissen, dass Vorarlberg nicht nur eine Masse an Bands beherbergt, sondern auch Brutstätte für international taugliche Formationen ist. Daumen hoch!

 

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Radio Proton bringt dir die Poolbar nach Hause

1. Juli 2011 in Ankündigungen, MusigRadio

…und zwar via Live-Stream, der gerade in diesem Moment dafür sorgt, dass ich Portugal.The Man zwar nicht vor Ort aber zumindest in passabler Tonqualität hier auf meinen Laptop genießen kann.

Was Radio Proton selbst dazu meint: http://www.radioproton.at/index.php/aktuell/496-proton-das-freie-radio-im-paradiesischen-suendenbabel-trieb-und-frieden-beim-poolbar-festival-2011-.html

Stream | Player

 

 

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John Lennon – In seiner eigenen Schreibe

1. Juli 2011 in Buchrezensionen

[amazon-product bordercolor="#ffffff"]9783936738766[/amazon-product] The Beatles begleiten mich schon über die Hälfte meines Lebens, sie sind verantwortlich dafür, dass ich mit 14 eine eigene Band gründen wollte, dies mit 15 dann auch tat und mich meine gesamte Pubertät hindurch von Beatles-Longplayern berauschen ließ. Natürlich stolperte ich dabei über zahlreiche Bücher und Biografien der Band, vor allem aber von John Lennon, dem Boss der Fab Four. Schon zu Beginn meiner Leidenschaft las ich dabei über Lennon’s erstes eigenes Buch aus dem Jahr 1964 mit dem Titel “In his on write”, es sollte über 15 Jahre dauern, bis ich nun selbst in die Hand bekam.

Lennon schrieb hier Kurzgeschichten und – wenn man es so nenne kann – Gedichte. Fast schon Pythonesque, weshalb auch die deutsche Übersetzung nur erahnen lässt, wie die Wortspielereien im englischen Originaltext funktionieren, welches deshalb eigentlich auch vorzuziehen ist. Spannend bleibt das Büchlein allemal und auch die Lachmuskulatur kommt nicht zu kurz…

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Keith Richards – Life

1. Juli 2011 in Ankündigungen, Buchrezensionen, News

[amazon-product bordercolor="#ffffff"]3453163036[/amazon-product] Wer sich diese Biografie zu Gemüte führen will, weiß wahrscheinlich im Vorfeld schon, was auf ihn zukommt: Sex, Drugs & Rock’n'Roll – von der ersten Seite an. Wer sich viel neues Wissen über die älteste Rockband der Welt erhofft wird aber auch nicht enttäuscht. Das eine oder andere Detail blieb bisher natürlich verborgen und Herr Richards nimmt sich definitiv kein Blatt vor den Mund wenn es darum geht, Stellung zu 50 Jahren Rockmusik zu beziehen. Abgerechnet wird mit Vielen, darunter vor allem mit Brian Jones, der die Band einst gründete und in die richtige Richtung forcierte, auch wenn er selbst nach wenigen Jahren seine eigene – nach oben in den Himmel – einschlug. Ansonsten haufenweise Eklats, Geschichten über den enormen Drogenmissbrauch, die damit verbundenen Verhaftungen, spezielle Verbindungen zu nicht immer aufrichtigen Leuten, die ihm immer wieder den Arsch gerettet und den Hals aus der Schlinge gezogen haben. Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten – selber lesen.

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Neue Rubrik: Buchrezensionen

24. Juni 2011 in Ankündigungen, Buchrezensionen, News

Ab sofort wird der inhaltliche Umfang von MineMusig ausgeweitet – die neueste Rubrik "Buchrezensionen" bietet Reviews von – na was wohl – Büchern mit Schwerpunkt Musik. Den Start machen wir mit einer gerade gelesenen Biografie über Jimi Hendrix, die wir sehr empfehlenswert finden.

Wenn du Buchtipps auf Lager hast, von denen du findest, dass sie eine Erwähnung auf MineMusig wert sind – bitte her damit!